...dichtung und wahrheit...


Der Gast, der heute S. Mango besucht, kann verschiedene Zeugnisse der Vergangenheit bewundern, wie z.B. die oben erwähnten Glockentürme der alten Kirche, den Palast der Del Giudice, die Kappellen des S. Donato und der Dreieinigkeit unnd vieles mehr

Die Feudalherrschaft hatten nach und nach verschiedene Häuser inne, unter diesen auch solche mit sehr hohem Ansehen; von den Mendoza und den D’Aquino über die Del Pezzo und Sanfelice.
An deren stelle traten gegen Mitte des 17. Jh. die Del Giudice, deren Nachfahren auch heute noch im Prunkbau des 17. Jh. leben, welcher sich entlang der Hauptstrasse erhebt (heute leider in einem bedenklichen Zustand, ein Teil des Gebäudes ist nahezu einsturzgefährdet).
Am Beginn des 18. Jh. erlebte S. Mango eine erneute Blütezeit. Dieses Mal politisch-verwaltungstechnischer Art, denn mit dem Inkrafttreten der von den Napoleon-Anhängern verlangten Reform wurde S. Mango zur Hauptstadt einer großen, aus sieben Dörfern bestehenden, Gemeinde. Die Zeit der autonomen Gemeinde währte aber nur kurz, denn mit dem 01. Januar 1834 wurde das nahe gelegene Sessa zur Hauptstadt, S. Mango eine Fraktion davon.
Nach der nationalen Einigung kam es auch in S. Mango zum Phänomen der Emigration. Anfangs emigrierte man in die Vereinigten Saaten von Amerika, wo es auch heute noch eine bedeutende Anzahl von ehemaligen S.-Mango-Bürgern gibt. In der Nachkriegszeit hingegen wanderten die Leute zuerst nach Venezuela, dann in verschiedene Staaten Zentraleuropas aus. In jedem Fall haben diese Emigranten Kostüme und Traditionen ihres Herkunftsortes beibehalten, v.a. den Kult der Schutzherrin, der Hl. Rosalia, welchen es seit Mitte des 16. Jh. gibt.
Der Gast, der heute S. Mango besucht, kann verschiedene Zeugnisse der Vergangenheit bewundern, wie z.B. die oben erwähnten Glockentürme der alten Kirche, den Palast der Del Giudice, die Kappellen des S. Donato und der Dreieinigkeit, die neue Pfarrkirche, weiters die Gebäude Feola und das Verta im Stadtviertel Castagneta, v.a. aber kommt er in den Genuss der traditionellen Gastfreundschaft der Bewohner und der Naturbelassenheit, Qualität und Frische der Nahrungsmittel.