...dichtung und wahrheit...


Die Ursprünge der Ortschaft gehen zurück bis ins 10. Jh., wie ein antikes Schriftstück aus dem Jahre 994 beweist, welches die Gegenwart eines Klosters mit Namen S. Mango bezeugt, gegründet von Mönchen aus dem Orient, dann übergegangen an den Benediktinerorden, durch dessen Verdienst die Gegend mit Hilfe eines für die Bauern sehr vorteilhaften Agrarvertrages kolonialisiert wurde.

San Mango Cilento...

Die Ortschaft S. Mango Cilento erhebt sich am Hang des Monte Stella, im Herzen des Cilento Nationalparks und des Vallo di Diano, auf einer Meereshöhe von 560m.
Seine Ausrichtung nach Norden hin, die frischen Quellen und Wildbäche, umgeben von einer dichten Vegetation machen das das Dorf zu einem ausgezeichneten Aufenthaltsort während der heißen Sommermonate. Die Bevölkerung zählt ca. 600 Seelen, die meisten davon sind ältere Menschen. Unter den handwerklich-industriellen Tätigkeiten ist v.a. die Waldarbeit zu nennen, begünstigt durch den Reichtum an abholzbaren Wäldern in eben dieser Zone.
Die Ursprünge der Ortschaft gehen zurück bis ins 10. Jh., wie ein antikes Schriftstück aus dem Jahre 994 beweist, welches die Gegenwart eines Klosters mit Namen S. Mango bezeugt, gegründet von Mönchen aus dem Orient, dann übergegangen an den Benediktinerorden, durch dessen Verdienst die Gegend mit Hilfe eines für die Bauern sehr vorteilhaften Agrarvertrages kolonialisiert wurde. Die Aktivitäten dieses Klosters waren einige Jh. lang sehr fruchtbringend und so breitete es sich in einem großen Teil des historischen Cilento aus.
Im 14. Jh. verschwand das Kloster aus uns unbekannten Gründen und so nahm nun das Dorf seinen endgültigen Namen S. Mango an. Das religiöse Leben spielte sich nun rund um die Pfarrkirche der S. Maria degli Eremiti ab, welche im 15. Jh. nicht weit von den Ruinen des alten Klosters erbaut worden war. Auch heute noch kann man den imposanten Glockenturm dieser Kirche bewundern, der aber am Anfang des 19. Jh. aufgrund des neuen, sich in der Ortsmitte befindlichen, Glockenturms aufgelassen worden war.