...dichtung und wahrheit...


Der Monte della Stella, gehüllt in das Grün des Waldes, der sie umgibt, ist die Kapelle heute dazu gezwungen unter Gittermasten zu weilen, an deren Spitzen hunderte von Antennen Signale senden.

Der Monte della Stella ist der Ort des antonomastischen Kults für die cilentanische Bevölkerung. Auf seinem Gipfel thront eine Kappelle aus dem Jahre 1100, erbaut zu Ehren der Jungfrau Maria.
Alle blicken instinktiv auf diese Spitze, sie als eine Art Leuchtturm identifizierend, der ihnen vertrauensvoll den Weg aus dem stürmischen Meer der Verlassenheit weist.
Gehüllt in das Grün des Waldes, der sie umgibt, ist die Kapelle heute dazu gezwungen unter Gittermasten zu weilen, an deren Spitzen hunderte von Antennen Signale senden.
In San Mango Cilento steht ein antiker Palast, der der Barone Del Giudice, kurz vor dem Zerfall, und mit ihm ein kleiner, aber doch wichtiger Teil des Mosaiks, das die Vergangenheit des Cilento, aber v.a. die des Hügels darstellt.


Hier Hand anzulegen ist nicht nur wichtig, sondern unabdingbar, um den nachfolgenden Generationen ein Zeichen ihrer Genesis zu erhalten.
Wo sich früher die Ortsmitte befand erfährt ein Glockenturm, einziger Überrest eines Klosters, das, so steht es geschrieben, von großer Wichtigkeit für Kultur und Religiosität dieses Ortes war, seine letzten Stunden, wenn man seine Restauration nicht sofort in die Hand nimmt. Seine momentane Stabilität und Standhaftigkeit der großen Kraft, die der Seele des Ortes entspringt, welche sich zwischen den Gesteinen versteckt hält.
Die Aufzählung wäre noch lang, aber wir werden hier inne halten.

Der Park ist Kultur und nicht politischer Schauplatz von Machtspielen.