
Man merkt, dass viele, zu viele Wälder zu Ablageplätzen für
unseren Müll geworden sind. Dies wird offensichtlich eben in dem
Augenblick, an dem wir merken, dass was wir als Treue, Kunst und Kultur
hinterlassen haben verschandelt wurde im Namen eines ungebremsten Fortschritts.
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„Herzlich
willkommen im Cilento Nationalpark und Vallo di Diano“ |
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| Dies ist der freundschaftliche
und einladende Gruß auf einem der zehn Schilder, welche emporragen
an den Grenzen zu einem einfach wunderbarem Gebiet, welches jene, die
gläubig sind, der Güte des Herrn zuschreiben, für Agnostiker
hingegen ist es der Ausdruck einer Natur, die ihre Kreativität prunkvoll
zur Schau stellen wollte.
Ein Schrein, ein Fass ohne Boden, aus dem eine geübte Hand tausend
Schätze hervorzubringen vermag, dargestellt von einer Mischung verschiedener
Realitäten, welche von der noch gesunden, unberührten und wilden
Natur zu den Werken einer Kunst aus längst vergangenen und doch erst
kürzlich gewesenen Zeiten führen, die die Geschichte erzählen
und sie hochaktuell werden lassen in einer täglichen Chronik, welche
weiterlebt in diesen Steinen, welche vom Heute berichten aus dem chronologischen
Aufeinanderfolgen einer Zeit, die weder Raum noch Grenzen kennt.
Und dennoch verbergen sich diese Werke, diese unberührte Natur noch
vor dem Auge der Menschen. Sie wurden noch nicht entdeckt und ihre Botschaft
bleibt stumm und unbeachtet.
Die Nachlässigkeit der Menschen und der daraus folgende Schaden sind
offenkundig!
Es ist offensichtliche, folgt man diesen absolut natürlichen, weil
vom Laufe der Zeit geformten und sicherlich nicht gemachten, Pfaden, da
alles, was sich den Blicken freigibt ständig wieder aufs neue vergewaltigt
wird; man merkt, dass viele, zu viele Wälder zu Ablageplätzen
für unseren Müll geworden sind. Dies wird offensichtlich eben
in dem Augenblick, an dem wir merken, dass was wir als Treue, Kunst und
Kultur hinterlassen haben verschandelt wurde im Namen eines ungebremsten
Fortschritts, welcher wiederum im Namen irgend einer Kultur auf Rechte
Anspruch erhebt, die er nicht hat. |
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